Deutscher Hartweizen
Der Nudelweizen
Kleine Riesa-Nudelkunde
Die meisten Produkte im Nudelregal werden aus Hartweizengrieß hergestellt. Hartweizen (lat. Tricitum Durum) wird auch Durumweizen genannt. Optisch unterscheidet sich Hartweizen vom hierzulande besser bekannten Weichweizen (Brotweizen) vor allem durch seine langen Grannen. Dies sind borsten- oder fadenartige Fortsätze des Korns, die je nach Sorte 8 bis 15 cm lang werden können. Ein großer Teil des weltweit für die Nudelproduktion verwendeten Hartweizens kommt aus Nordamerika. Viele Nudelhersteller - auch bekannte Marken aus Deutschland oder Italien - setzen vornehmlich nordamerikanischen Hartweizen ein. Wir nicht, denn wir setzen bewusst auf die heimische Landwirtschaft, die für uns sämtlichen Hartweizen in Deutschland anbaut. Durch diese Art der Beschaffung ist unsere Produktqualität langfristig sichergestellt und wir haben einen nachweislich günstigeren CO2-Fußabdruck als vergleichbare Wettbewerbsprodukte. Auch was das Thema Überdüngung anbelangt, kann der heimische Weizen deutlich gegenüber dem Übersee Durum und dem Rohstoff aus Südeuropa punkten.
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